Stellungnahme zu Ausführungen Dr. Landrock

im „Brünner Heimatboten“  Nr. 3/2012   Seite 99

 

Die Ausführungen zum Brünner Begegnungszentrum im Vorwort des Herrn Dr. Landrock in der aktuellen Ausgabe des „Brünner Heimatbotens“ des Heimatverbandes BRUNA eV. sind so nicht richtig.

 

Die Aussage über „unzulängliche Räume“ die als massive Beeinträchtigung der Kulturarbeit der beiden Brünner Verbände DSKV und GBBN dargestellt wird, ist als polemisch zu betrachten. Grundsätzlich hat auch der dritte Verband, der Deutsche Kulturverband Region Brünn und das Begegnungszentrum - im Rahmen seiner Kulturarbeit - sehr oft mit zu knappem Platz zu kämpfen, der viele Veranstaltungen von vornherein entweder in andere, öffentliche Einrichtungen verlegen lassen muss oder aber – wie vielfach geschehen – Mitglieder, Freunde oder Interessierte wg. Überfüllung des Klubraumes bereits abgewiesen werden mussten.

 

Es ist nicht richtig, daß es in Brünn einen „Streit“ zwischen den Verbänden gibt. Richtig ist vielmehr, daß sich nach der Wende aufgrund unterschiedlicher - auch gesellschaftspolitischer - Auffassungen, Ziele und Strategien der Mitglieder des deutschsprachigen Kulturkreises drei Verbände herausgebildet haben. Dies gehört durchaus zu demokratischen Prozessen und sollte – nach Jahren in denen überhaupt kein bürgerliches Engagement möglich war – als eine überaus positive Entwicklung gesehen werden.

 

Der Begriff „Nutzung des Begegnungszentrums“ ist so irreführend. Es geht vielmehr um das Management einer Einrichtung, in der die deutsche Minderheit durch ihre Aktivitäten eine gesellschaftliche Aufgabe übernimmt. Dies ist mit konzeptioneller Arbeit, Planung und Organisation von Projekten, Fundraising und vielen anderen Aufgaben etc. verbunden  

 

Bereits vor einigen Jahren haben die beiden Verbände DSKV und GBBN gegenüber den Förderern in Vertretung durch die Deutsche Botschaft in Prag klar, eindeutig und schriftlich erklärt, daß sie am Brünner Begegnungszentrum kein Interesse haben.

 

Dies war besonders deshalb bedauerlich, weil zu diesem Zeitpunkt das Angebot eines neuen, modernen und größeren Zentrums zur Diskussion stand. Unter der Bedingung, daß sich die drei Verbände in einer Antragsstellung hierfür einigen. Die damalige Alternative, eine komplette Schließung des Brünner BGZ nahmen die beiden genannten Verbände bei ihrer Ablehnung ausdrücklich und billigend in Kauf. Aufgrund des Kooperationsvertrages zwischen dem DSKV und der BRUNA ist davon auszugehen, daß die BRUNA bei dieser ablehnenden Entscheidung ebenfalls entscheidend mitbeteiligt war.

 

Lediglich der heutige Trägerverband, der Deutsche Kulturverband Region Brünn hat die Behörden um die Möglichkeit der Fortführung des Zentrums gebeten, welches sich zuvor und danach über Jahre hinweg als eine interessante und anerkannte Institution in Brünn im Rahmen der deutsch-tschechischen Beziehungen entwickelt hat und diesen Anspruch auch weiterhin verfolgen wird.

 

Zu der von Dr. Landrock geforderten Aufteilung der BGZ-Fördermittel gleichmäßig an die drei Brünner Verbände (und die damit zwingend einher gehende Schließung des Brünner Begegnungszentrums) ist zu sagen, daß Fördermittel heute nicht nach Proporz oder Gießkannenprinzip, sondern aufgrund konkreter und überzeugender Projektkonzeptionen erteilt werden. D. h. die Bezuschussung erfolgt projektorientiert. Jeder Verband ist frei, solche Konzeptionen zu erarbeiten, die Mittel dafür zu beantragen und die Projekte erfolgreich umzusetzen.

 

Wir bedauern, daß Herr Dr. Landrock mit solchen populistischen Ausführungen die Fakten zur Brünner Situation völlig falsch darstellt.

 

Hanna Zakhari

2005 - 2007 stellvertretende Bundesvorsitzende der BRUNA

 

 

 

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Chartafeier 5. August 2017 Stuttgart

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links Hanna Zakhari

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BRUNA Stuttgart und BRUNA Schorndorf im BGZ Brünn

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Gedenkfeier zur Charta der Heimatvertriebenen am 5. August 2014 in Stuttgart. Festansprache hält Herr Hartmut Koschyk, der Beauftragte für Minderheiten der Bundesrepublik Deutschland.

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